Interview: Product Owner Erik zum neuen Buchungsprozess

Schneller. Einfacher. Besser. Mit diesem Vorsatz haben wir die Transportbuchung bei modility grundsätzlich neu gedacht. Das Ergebnis – der „Buchungsprozess 2.0“ – ist jetzt live. Im Interview erläutert Product Owner Erik, warum der Prozess überarbeitet wurde, wie er und das Entwicklerteam dabei vorgegangen sind und welche Vorteile die Neuerungen für Nutzer:innen bringen.

Warum habt Ihr entschieden, den Buchungsprozess neu zu gestalten?

Erik: „Wir sind vor gut einem Jahr mit dem Ziel gestartet, mit modility allen Unternehmen den Zugang zum Kombinierten Verkehr so einfach wie möglich zu machen. An dieses Ziel arbeiten wir uns immer weiter heran und der Buchungsprozess ist der zentrale Hebel, um genau das zu erreichen. Denn er ist nicht nur der erste Berührungspunkt für unsere Kund:innen auf der Plattform, sondern auch das, was Anbieter und Nachfrager am Ende zusammenbringt. Nach einem Jahr am Markt haben wir viel dazugelernt und gemerkt, dass es dabei noch einige Punkte gibt, die wir verbessern können. Und genau das haben wir jetzt getan.“

Welche Ziele habt ihr beim Re-Design verfolgt?

Erik: „Wir hatten drei übergeordnete Ziele. Erstens sollte die Buchung noch einfacher und schneller von der Hand gehen als bisher. Und zwar durch einen schlanken Prozess für die Transportsuche, der keine Fragen offenlässt und schnell zur Buchung führt. Zweitens wollten wir mehr Transparenz in den Prozess bringen und unsere Nutzer:innen sozusagen besser an die Hand nehmen. Sie sollen zu jedem Zeitpunkt wissen, an welcher Stelle im Prozess sie sich gerade befinden, welche Schritte noch vor ihnen liegen und wo welche Daten eingegeben werden können bzw. müssen. Und drittens war uns sehr wichtig, die unterschiedlichen Anforderungen der diversen Nutzergruppen und Akteure im Markt bestmöglich zu berücksichtigen.“

Was wurde alles neugestaltet und welches Detail gefällt dir am besten?

Erik: „Wir haben den Buchungsprozess einmal komplett auf den Prüfstand gestellt und nach allen Möglichkeiten gesucht, wie wir den Prozess, die Seiten und die User Experience verbessern können. Es gibt viele Punkte, die mir sehr gut gefallen und die deutlich besser geworden sind als vorher. Mein persönlicher Favorit ist die neue Checkout-Seite. Dort haben wir jetzt ein klares Design, eine gute User Guidance und es macht die Buchung eines Transports viel einfacher.“

Wie seid ihr beim Re-Design vorgegangen?

Erik: „Durch Feedbackgespräche mit Kund:innen und Analysedaten aus der Plattform haben wir in den vergangenen zwölf Monaten viele Erkenntnisse zur Nutzung von modility gewonnen, vor allem aus der Pilotierungsphase. Diese haben wir gesammelt, konsolidiert und ausgewertet und uns im nächsten Schritt angeschaut, an welchen Stellen beim Status Quo die größten Herausforderungen liegen und wie wir dort besser werden können. Mit diesen Punkten sind wir dann als Entwicklerteam gemeinsam mit Expert:innen für User Experience (UX) und das User Interface (UI) in einen strengen Design-Prozess gegangen. Bis wir an dem Punkt waren, an dem die Struktur und das Design klar waren und wir in die eigentliche Entwicklung starten konnten.“

Was war die größte Herausforderung?

Erik: „Die größte Herausforderung war und ist sicherlich die Vielfalt des Marktes. Wir befinden uns im intermodalen Segment in einem sehr diversen und komplexen Umfeld, was die verschiedenen Rollen und Erfahrungsstände der Unternehmen angeht. Das spiegelt sich natürlich auch bei unseren Nutzer:innen wider und führt zu sehr unterschiedlichen Anforderungen an die Plattform. Diese mussten wir im neuen Buchungsprozess so zusammenbringen, dass er für alle gut funktioniert und für alle einen Mehrwert bringt.“

Welche Vorteile hat man als Nutzer:in durch den neuen Prozess?

Erik: „Ganz viele! Wie gesagt hatten wir mit dem Re-Design drei zentrale Ziele verfolgt: Einen einfacheren und schnelleren Buchungsprozess, mehr Transparenz und die Abbildung der unterschiedlichen Rollen und Anforderungen. Und für jedes dieser Themen haben wir ein eigenes Maßnahmenpaket geschnürt. 

 

⁠Ein paar Beispiele: Das Design ist jetzt über die verschiedenen Seiten hinweg klarer und einheitlicher und sorgt dafür, dass man sich als User besser auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren kann. Ein Stepper am oberen Bildschirmrand zeigt zudem während des gesamten Prozesses an, in welcher Phase der Buchung man sich gerade befindet, also ob bei der Transportsuche, der Auswahl des passenden Angebots oder der Buchung selbst. Und wir haben es geschafft, die diversen Anforderungen besser abzubilden, indem man als User zum Beispiel die Wahl, ob man sich mit der Eingabe von Start, Ziel und Datum erstmal allgemein über grundsätzliche KV-Transportoptionen informieren möchte oder von vornherein eine detaillierte Suche starten möchte, bei der individuelle Transportinformation wie z.B. Gewichte, Gefahrgut etc. berücksichtigt werden.“

Wie kann man jetzt einen Blick auf die Neuerungen werfen?

Erik: „Der Buchungsprozess ist aktuell schon live. Das heißt, als registrierter Nachfrager kann man sich nun einfach im Portal einloggen und loslegen, indem man eine neue Transportsuche startet. Wer bisher noch nicht registriert ist, kann das unter www.modility.com tun.“

Danke Erik!